Der Waschzwang hat Saison

Eine besonders besondere Zeit

….erleben derzeit Menschen, die an einem Waschzwang leiden.

Es ist gesellschaftsfähig geworden, Türklinken mit dem Ärmel zu öffnen, sich in aller Öffentlichkeit die Hände zu desinfizieren und sogar Gummihandschuhe beim Einkauf zu tragen. Wenn es sonst als äußerst sonderbar galt, mit einem OP-Mundnasenschutz auf der Straße herumzulaufen, gilt dies inzwischen als völlig „normal“.

Die Beschlusslage der niedersächsischen Landesregierung besagt, dass der Mundnasenschutz nur in geschlossenen Räumen getragen werden soll (Stand Veröffentlichung des Artikels), also dann, wenn die 1,5 m Sicherheitsabstand nicht durchgängig gewährleistet werden können (so z.B. beim Einkaufen). Im Freien wird dies nicht empfohlen. Auch zum Händewaschen gibt es genaue Manuale.

Wieso, weshalb, warum?

Aus welchem Grund tragen dann so viele Menschen den Mundnasenschutz beim Spazierengehen oder gar beim Radfahren? Und waschen sich die Hände gleich mehrmals hintereinander, nur um sicher zu gehen?

Aus Angst, etwas falsch zu machen, kann sich leicht ein Zwang entwickeln.

Sobald in der Zukunft die Abstandsverordnungen aufgehoben sein werden, wird sich zeigen, wer einen Waschzwang überbehält. Aus dem Weser-Kurier finden Sie hier einen interessanter Artikel zur weiterführenden Lektüre:

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Und Sie?

Was können Sie tun, um sich keinen Waschzwang „einzufangen“?

Sie können jetzt vorbeugen, indem Sie die vorgeschriebenen Maßnahmen einhalten und nicht darüber hinaus größeren Abstand halten oder sich zu häufig die Hände waschen.